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[Fritz Kuhn, Bündnis90 / Grüne, über die Kanzlerkandidatur seines FDP-Kollegen]

 

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Wasserpark Feldkirchen

Feldkirchen. Am 17. Januar 2009 trafen sich Vorstandsmitglieder des OV Feldkirchen mit SWN-Direktor Dirk Hillesheim und Projektleiter Rolf Neiß auf der Baustelle des Wasserparks. Hillesheim und Neiß erläuterten den Fortschritt der Bauarbeiten und zeigten den interessierten Sozialdemokraten aus Feldkirchen die Stationen und erklärten deren Funktionen. Das auf Anregung des SPD-Ortsvereins geschaffene Wassertretbecken fand hierbei ebenso Beachtung, wie die Technik und die gesamte Integration des Wasserparks in die vorhandene Struktur. Mit der Inbetriebnahme der Gastronomie direkt an einer Stempelstelle des (extra umgeleiteten) Rheinsteigs, erhöht sich die Attraktivität ganz beachtlich. Wanderer haben hier die Möglichkeit des Entspannens und können Getränke und kleinere Mahlzeiten zu sich nehmen. Zur Kühlung der strapazierten Füße dient das vorgenannte Tretbecken.
In erster Linie ist der Park eine Anlaufstelle für Kinder mit ihren Familien oder im Rahmen von Besuchen mit der Schule oder dem Kindergarten.
Hier lernen sie spielerisch den Umgang mit dem Element Wasser und können an verschiedenen Stellen z.B. Stauungen und Umleitungen vornehmen. Manchmal ist dies nur gemeinsam mit anderen Kindern möglich, so dass es einem Miteinander bedarf, um das Ziel zu erreichen.
Aber auch die Großen sollen nicht zu kurz kommen. Die Möglichkeit von Veranstaltungen im Forum, wie z.B. Kleinkunst, Musikalischer Frühschoppen, etc. ist ebenfalls gegeben.
Da die Arbeiten nunmehr weit voran geschritten sind, steht der feierlichen Eröffnung nichts mehr im Wege. Laut Direktor Hillesheim wird am 20. März 2009, im Beisein des rheinland-pfälzischen Innenministers Karl Peter Bruch, der Wasserpark Feldkirchen seiner Bestimmung übergeben. Und darauf freuen sich nicht nur die Feldkirchener Sozialdemokraten.
-ph-

 

Heringsessen und Jubilarehrung 2008

v.l.n.r. vordere Reihe: Hannelore Gröhbühl, Petra Jonas, Julie Strubel, Renate Pepper, Liesel Kaltbeitzel
v.l.n.r. hintere Reihe: Herbert Degen, Sigurd Remy, Nikolaus Roth, Ewald Caspary, Fredi Winter

Ein voller Erfolg war die Veranstaltung der SPD Feldkirchen „Politik und saurer Hering“ am Aschermittwoch.

Im vollbesetzten Gönnersdorfer Saal „Zur alten Linde“ ehrten SPD-Ortsvereinsvorsitzende Hannelore Gröhbühl und SPD-Kreisvorsitzende Renate Pepper MdL, langjährige Parteimitglieder. Für 40jährige Mitgliedschaft erhielten Liesel Kaltbeitzel, Julie Strubel, Herbert Degen und Ewald Caspary Ehrennadel und Urkunde. Für ihre 25jährige Mitgliedschaft geehrt wurden die Fraktionsvorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Petra Jonas und Hildegard Krzyzewski, wobei Letztgenannte aus Krankheitsgründen nicht anwesend sein konnte. Der Ortsverein Feldkirchen überreichte den Geehrten außerdem vom SPD-Parteivorsitzenden Kurt Beck signierte Bücher.

Landtagsabgeordnete Renate Pepper ging in ihrem anschließenden Bericht
auf neue Herausforderungen ein, die durch die demografische Entwicklung bei der Betreuung der Älteren, das Wohnen im Alter aber vor allen Dingen durch die zurückgehenden Kinderzahlen zu bewältigen sind. Dabei betonte sie noch einmal die Notwendigkeit der Umstrukturierung des Schulwesens, damit alle Kinder die ihnen gemäße Förderung erfahren.
„Wir müssen die Dorfkerne stärken“, war ebenfalls der Tenor der OV-Vorsitzenden und Stadträtin Hannelore Gröhbühl bei ihrer kurzen Ansprache mit Blick auf die demographische Entwicklung auch in Feldkirchen. „Wer mit wachen Augen durch den Ort geht und sieht, wie viele Häuser nur noch von einer Person bewohnt werden oder zum Verkauf anstehen, weiß um diese Notwendigkeit“. So begründete sie noch einmal die Ablehnung der Sozialdemokraten im Stadtrat für die Aufstellung eines Bebauungsplanes für das Gebiet „Im Ungefüg“, das im Bereich Rockenfelder Straße - Grabersweg liegt. „Die wertvollen Streuobstwiesen müssen erhalten bleiben, zumal die geringe Anzahl von 15 möglichen Bauplätzen in keinem Verhältnis zu dem Eingriff in die Natur steht“.

Gröhbühl weiter: „In Feldkirchen ist uns auch die Verschönerung des Kirmesplatzes wichtig. Viele, die vorher einer Bebauung das Wort redeten, wollen heute nichts mehr davon wissen.“ Dabei ist sie froh, dass nunmehr eine Ausbauplanung vorliegt. Denn so sei man einen großen Schritt vorangekommen, dass Feldkirchen den zentralen Platz bekomme, den es verdient – nämlich „ein Schmuckstück“.

Ein solches Schmuckstück soll auch der Wasserspielplatz an der Stelle des Waldschwimmbads werden. Der Wasserpark soll noch im Sommer dieses Jahres eröffnet werden. Teil von ihm wird laut Stadtwerksdirektor Dirk Hillesheim auch ein Wassertretbecken sein, für das sich die Sozialdemokraten stark gemacht haben.

Für internationalen Flair an diesem Abend sorgte der italienische Sänger Santino de Bartolo. Politik, Unterhaltung, saurer Hering – eine seit Jahrzehnten erfolgreiche Kombination in Feldkirchen.

Auch viele prominente Sozialdemokraten gratulierten den Jubilaren.